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THERZ-matrix und biomechanische Stimulation BMS

Schon in den vierziger-Jahren des letzten Jahrhunderts hat der österreichische Neuropsychologe Dr. Hubert Rohracher die Mikrovibration der Muskulatur entdeckt. Die natürliche Mikrovibration, so seine Aussage – hält die ständige Erregung der Mechanorezeptoren aufrecht und signalisiert dadurch der Großhirnrinde (genau der entsprechenden Zone des Labyrinths) das Körpergefühl und das Körperschema.

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass die Muskulatur, selbst im entspannten Zustand, also auch im Schlaf taktet. Allerdings in einer niedrigeren Frequenz als während der Arbeit. 7-13 Hz gibt der russische Wissenschaftler Prof. Nazarov für den Ruhezustand an. Bei aktiver Arbeit steigt die Frequenz bis auf ca. 27 Hz. Das Muskelzittern bei extremer Anspannung liegt bei ca. 30 Hz. Daher arbeiten Geräte, die in Frequenzen von 50 und mehr Hz schwingen, im
unphysiologischen Bereich.

Warum ist es wichtig, dass die Muskulatur im Längsverlauf schwingungsfähig ist?

Vor über 50 Jahren erkannten russische Wissenschaftler den Wert der Schwingungsfähigkeit der Muskulatur für den Sport. Russische Kunstturner, Balletttänzer und Kosmonauten wurden mit Vibrationsgeräten behandelt, weil man herausgefunden hatte, dass ein Muskel dann besonders arbeitsfähig ist, wenn er sich auf der einen Seite anspannen (kontrahieren) und auf der anderen Seite entspannen, wieder verlängern (extendieren) kann. Wird ein Muskel z.B. durch Arbeit oder Sport überfordert und wird er nicht gedehnt, so verliert er seine Dehnungsfähigkeit. Er verkürzt mehr und mehr mit der Folge, dass er schließlich in Daueranspannung verharrt und an Schwingungsfähigkeit einbüßt bis die Muskelfasern regelrecht verkleben (Myogelose). Hierbei erfolgen zusätzlich eine Minderung des Blutversorgungs- und -entsorgungssystems (Pumpfunktion) des Muskels sowie eine Reduktion der Impulsweiterleitung der Nerven.

Dieser Zustand entwickelt sich z.B. im Rücken des Pferdes, wenn der Sattel den Reiter zu weit nach hinten setzt und dadurch in der Rücken- muskulatur erhöhter Druck entsteht. Erfolgen diese Impulse tagtäglich, endet die Muskulatur des Pferdes in einer Daueranspannung aus der sie alleine nicht mehr herauskommt. Auch Druck, verursacht durch Longier- und Voltigiergurte oder Geschirre, führt zu Muskelver- spannungen und Gewebeverklebungen. Oft sieht oder fühlt man bei diesen Pferden Verquellungen der Muskulatur und des Bindegewebes im Bereich der hinteren Sattellage, der Gurt-, Longier- oder Geschirrlage. Drückt man mit den Fingern in die Verspannung, reagiert das Pferd ungehalten. Häufig entsteht Satteldruck auch neben dem Widerrist mit der Folge, dass das Pferd die „Schultern hochzieht“ und dabei die Vordergliedmaßen überlastet. Grundsätzlich können Verspannungen zwar mit den Händen massiert werden, das kann für das Pferd aber sehr unangenehm sein und für den Ausführenden äußerst kraftaufwendig. Hier stellt der Einsatz des THERZ-matrix Gerätes die ideale therapeutische Ergänzung dar. Auch bei Hahnentritt, verspannter Hals- und Genickmuskulatur, Hüftproblemen, Verkürzungen der langen Sitzbeinmuskeln, Sattel- und Gurtdruck, Sehnenentzündungen- und Schwellungen, Lymphstau, Hämatomen, Verspannungen der Kaumuskulatur und bei jeder Art von Gewebestau kann THERZ-matrix effektiv eingesetzt werden.

Variable Frequenzen für unterschiedliche Behandlungen
Durch die variable Frequenzeinstellung von 10-35 Hz kann der Behandlungschwerpunkt gezielt auf die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Muskelentspannung gelegt werden. Dank der besonderen Form des Behandlungskopfes wird ein gezielter Dehnungsreiz (Extension) auf den Muskel und das ihn umgebene Gewebe erzeugt. Die Wirkamplitude kann man selbst überprüfen indem man in 20 cm oder mehr Abstand vom schwingenden Behandlungskopf die Fingerspitzen beim behandelten Tier auflegt. Die Schwingung des umgebenden Gewebes ist zu spüren, häufig sogar in noch weiter entfernten Arealen.

Es reicht aus, die zu behandelnden Muskelgruppen jeweils ca. 3-5 Minuten mit THERZ-matrix längs zur Faserrichtung „einzuschwingen“. Dabei ist die Anwendung keineswegs auf erkrankte Pferde begrenzt. Auch die Muskulatur des Sportpferdes, egal ob Dressur-, Spring-, Vielseitigkeits-,Fahr-, Voltigier-, Polo-, Distanz- oder Westernpferd, Traber oder Galopper, kann mit dem Matrix-Gerät THERZ-matrix ohne Dopingrelevanz fit gehalten werden.

Behandlung von Kleintieren
Außerordentlich effektiv ist THERZ-matrix auch in der Kleintierpraxis, beispielsweise bei Hunden. Bandscheibenprobleme, Lumbargo, Ischialgie, Kreuzband-Probleme, Zustand nach Gelenkoperationen, Bauchoperationen, Frakturen, Narben nach Bisswunden, Quetschungen, Stauchungen, usw. sind Indikationen. Das Gerät arbeitet sehr geräuscharm und wird deshalb von Pferden, Hunden und anderen Tieren problemlos toleriert. Da Tiere ein besonderes Gespür für Frequenzen haben, signalisieren sie dem Anwender ob sie die eingestellten Frequenzen akzeptieren.

THERZ-matrix ist in der Groß- und Kleintierpraxis ideal auch durch die Tierarzthelferin einsetzbar.


THERZ-matrix inkl. Transportkoffer:
3.317,72€ (inkl. MwSt.)

Akku mit Ladegerät:
205,00€ (inkl. MwSt.)

Kaufleasing auf Nachfrage







THERZ GmbH, Trainings- und Therapiegerätezentrum, Mitwick 32, 48249 Dülmen,
Tel. 02594-949587, info@therz.de, www.therz.de